Deutsch
 


Gründe der deutschen Auswanderung

Wenn man von der deutschen Einwanderung vor 175 Jahren spricht, ist es zweckmäßig zu bedenken, welche Verhältnisse zu der Zeit in Deutschland, in Brasilien und in Rio Grande do Sul herrschten.

Brasilien wies ein halbes Dutzend urbaner Zentren auf: Rio de Janeiro, die Hauptstadt des jungen brasilianischen Kaiserreichs; Salvador, die ehemalige Hauptstadt; Recife, São Paulo und provinziellere Siedlungen wie Porto Alegre.

Brasilien wurde von der Arbeitskraft der Sklaven angetrieben. Die junge Nation lebte durch deren Schweiß, deren Blut und Tränen. Zucker, Vieh, Kakao, Edelsteine, alles entsprang ihrer Arbeit. Da die Zahl der Sklaven die der freien Menschen weitaus überstieg, begann die Zentralregierung an eine Einwanderung anderer Kategorie zu denken. Porto Alegre war die Hauptstadt der Provinz Rio Grande de São Pedro. Von weiterer Bedeutung waren, um noch weitere Ortschaften zu nennen, Viamão, Rio Pardo, Pelotas und Rio Grande. Die Viehwirtschaft, unauslöschlich mit der Geschichte des äußersten Südens verknüpft, marchte ihren großen Reichtum aus. Auch hier war die Arbeit der Sklaven traurige Realität.

Spricht man von Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhunderts, muß man bedenken, daß man in Bezug auf dieses Territorium noch nicht von einem einheitlichen Nationalstaat sprechen kann. Statt dessen existierten voneinander unabhängige Königreiche, Fürsten - und Herzogtümer. Was jedoch alle durchgängig einigte, daher sprechen wir in diesem Zusammenhang von Deutschland, war die gemeinsame Sprache. Im Mittelalter überwogen viele Dialekte, die auch heute noch in vielfältiger und reichhaltiger Art und Weise in Deutschland vorzufinden sind.

Mit Luther, der die Bibel übersetzte, damit die Deutschen sie lesen konnten, entstand die deutsche Sprache oder einfacher ausgedrückt, das Deutsche.

Mit der Normierung der Sprache gab es zwischen allen politischen Gebieten des Mittelalters nun ein gemeinsames Bindeglied. Vor 1871, dem Jahr der durch Bismarck vollzogenen Einheit der deutschen Staaten und Gebiete, versteht man unter deutschen Einwanderern Menschen mit deutscher Muttersprache. Die Pässe dieser Zeit lassen die Herkunft der Menschen als aus Preußen, Schleswig-Holstein, Rheinland, Hessen oder aus Pommern stammend erkennen. Da alle dieselbe Sprache hatten, spricht die Geschichte in diesem Zusammenhang lediglich von "Deutschen". Dies mindert aber nicht die Bedeutung der Einwanderung bei uns.

Was motiviert nun aber eine Person, die Heimat zu verlassen? Bei unseren deutschen Einwanderern gab es, wie bei jedem Menschen, den natürlichen Wunsch, sich weiterzuentwickeln, die Verwirklichung der Träume anzustreben, was durch die aktuelle, zeitgenössische Situation in den Herkunftsländern nicht mehr gegeben war.

In der deutschen Familie galt das sogenannte Erbrecht. Dieses Besagte, daß der älteste Sohn das alleinige Erbrecht besaß. Familien mit acht, zehn oder mehr Kindern waren üblich, da wenig Arbeitskraft zur Verfügung stand. Die brasilianische Werbung, die zu der Zeit in Deutschland gemacht wurde, dürfte, diese Fakten berücksichtigend, somit den gewünschten Effekt gehabt haben: Viele sahen nun nämlich die große Möglichkeit, ihr eigenes Land besitzen zu können. Und was für Land! Sechzig oder siebzig Hektar waren eine ungeheure Menge Land. War es nicht an der Zeit, sich seine eigene Utopie zu erfüllen?

Weiterhin muß in Betracht gezogen werden, daß die Napoleonischen Kriege zur Zeit des Immigrationsbeginns Elend und Chaos über Deutschland gebracht hatten: Des öfteren verwüsteter Ackerbau, Häuser in Flammen, Tod, Dezimierung der männlichen Bevölkerung, Schändung der Frauen durch die Soldateska...

Das Gebiet der Rheinländer entlang des Rheins, die die größte Gruppe der Auswanderer stellten, war schon seit jeher Schauplatz vieler kriegerischer Konflikte und Auseinandersetzungen gewesen. Somit ließe sich ihre Aufbruchsstimmung erklären. Es kristallisieren sich noch weitere Gründe heraus: Die Immigration setzte 1824 ein, siebzig Jahre nach der Erfindung der Dampfmaschine in England, deren technische Wirkung sich allmählich auf dem Kontinent bemerkbar machte. Diese läßt Arbeitskraft überflüssig werden. Die Aussicht auf Arbeitslosigkeit so vieler Menschen dürfte ebenfalls einen weiteren Einfluß auf die Auswanderung gehabt haben. Später werden wir erkennen können, daß die Handwerker, die in Deutschland immer mehr ihrer Möglichkeiten beraubt wurden, hier von großer Bedeutung gewesen sind. Sie schufen die Grundpfeiler der Industrialisierung in unserer Region.

Abgesehen von diesen allgemeinen Faktoren gab es für jede Region, aus der Immigranten stammten (hauptsächlich dem Rheinland, Westfalen und Pommern), lokale Umstände, die den Weggang ihrer Söhne beeinflußten.


Gründe der Einwanderung nach Brasilien

Warum kamen Deutsche nach Brasilien?

Welcher Rheinländer wußte überhaupt, daß Brasilien existierte?

Wo lag dieses Brasilien?

Den politischen und staatlichen Stellen war Brasilien sicherlich allein schon deswegen ein Begriff, da die Tochter von Franz II., des letzten Kaisers des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, gleichzeitig Franz I., erster Kaiser Österreichs aus dem Hause Habsburg, mit dem jungen Kaiser Pedro I. aus dem Hause Bragança vermählt war. Im Zusammenhang mit der deutschen Einwanderung erklang und erklingt, vor allem im Süden Brasiliens, auch heute noch der Name dieser Frau. Am 13. März 1817 ging die Erzherzogin Leopoldine Caroline Josefa mit dem Prinzen Dom Pedro 'per procura' in Wien die Ehe ein. Will man den Beschreibungen Glauben schenken, war Leopoldine nicht gerade eine umwerfende Schönheit, sehr wohl aber eine sympathische, aufmerksame, intelligente, bezaubernde Frau mit blondem Haar und blauen Augen. Wie in den Büchen festgehalten ist, eroberte sie die Brasilianer, die sie als "Mutter" bezeichneten, im Sturm. Und je mehr die Brasilianer ihren Kaiser mit allen seinen Lastern kennenlernten, nahm Leopoldine einen immer höheren Stellenwert bei ihnen ein. Leicht vorstellbar ist die Tatsache, daß eine deutsche Prinzessin, die Kaiserin Brasiliens war, die Einwanderung begünstigt haben dürfte. Leopoldine wußte, daß ihre Ahne Kaiserin Maria Theresia das Gebiet entlang der Donau hatte besiedeln lassen, um der Bedrohung des österreichischen Territoriums durch den Vorstoß der Türken in Richtung Zentraleuropa entgegenzuwirken.

Brasilien erlebte eine ähnliche Situation im Süden. Dort fanden ständig Invasionen und kriegerische Auseinandersetzungen um die Verteidigung der brasilianischen Grenzen statt. Man dachte sich, daß eine etwas intensivere Kolonialisierung dieses Gebietes dazu beitragen könnte, die geopolitische Stabilität zu festigen. Die Azorianer, zu der Zeit die wahren "Herren" Rio Grandes, waren auch die "ewigen Wächter". Es wird behauptet, daß sie nur mit einem geschlossenen Auge schliefen; das andere verblieb stets offen, um den Feind nahen zu sehen.

Den Süden kolonisieren. Wo Aber die Kolonisten hernehmen?

Erst kürzlich hatte sich Brasilien von Portugal unabhängig erklärt. An portugiesische Kolonisten war also nicht zu denken. Spanier waren undenkbar, da sie in dieser Gegend das Feindbild verkörperten. Die Franzosen kamen auch nicht in Frage, waren diese doch eines Tages in Rio de Janeiro eingefallen und hatten dort die "Französische Antarktis" gegründet. An die Engländer war genauso wenig zu denken. Diese hatten ebenfalls versucht, sich in Brasilien niederzulassen. Die Holländer kamen deswegen nicht in Betracht, da diese vierundzwanzig Jahre den Nordosten besetzt gahalten hatten. Warum aber nicht Deutsche!? Leopoldine war Deutsche. Preußen, das später Deutschland schaffen sollte, hatte ein Heer, welches Dom Pedro I., für sein militärisches Faible bekannt, für gut befand und sogar bewunderte. Brasilien benötigte Soldaten. Die Portugiesen waren durch die Unabhängigkeit ja nach Portugal zurückgekehrt. Wer würde Brasilien nun verteidigen? Dom Pedro I. interessierte sich für deutsche Söldner und, wohl möglich um seine militärischen Ambitionen nicht zu offen zur Schau zu tragen, beschloß er, Kolonisten unter Vertrag zu nehmen, die die südliche Region besetzen solten.

Um gezielt vorzugehen, wurde der Verwalter des Kaiserreichs Jorge Antônio von Schäffer nach Deutschland gesandt. Die Mission Schäffers wurde von vielen Mißgeschicken begleitet, obwohl sie insgesamt erfolgreich gewesen ist. Europa war darum bemüht, zu verhindern, daß Soldaten als Söldner abgeworben würden. Wünschte man auszuwandern, mußte man die Staatsangehörigkeit aufgeben. Man mußte außerdem Nachweise dafür erbringen, daß das Land, in welches man auszuwandern wünschte, bereit war, einem eine neue Staatsangehörigkeit zu verleihen. Somit versuchten sich die europäischen Länder vor späterer Verantwortung zu schützen.

Die brasilianische Regierung lockte mit bezahlter Überfahrt, Verleihung der Bürgerrechte, Vergabe von Land, Versorgung mit dem anfänglich Notwendigsten, Baumaterialien, Werkzeugen und Vieh, Steuerbefreiung für einige Jahre und mit Glaubensfreiheit. In Brasilien gibt es folgende Redewendung: "Gibt es zu viele Almosen, wird der Arme mißtrauisch". Höchstwahrscheinlich wird es Personen gegeben haben, die dieses Angebot als zu großzügig betrachtet haben. Später sollte sich diese Vermutung als richtig erweisen. Nach Rio Grande, um genauer zu sein, nach São Leopoldo zu kommen und eine Parzelle Land dreißig oder vierzig Kilometer vom Landungsort entfernt, ohne Straßen, ohne Schulen, im unberührten Urwald zu erhalten, muß viele Tränen verursacht haben. Und was die Glaubensfreiheit anbelangt, hätte die Regierung vorhersehen müssen, daß sich unter den Einwanderern ebenfalls Protestanten befanden. In der kaiserlichen Verfassung von 1824 war aber die katholische Religion als die offizielle Konfession verankert worden. Die sogenannte Glaubensfreiheit war somit verfassungswidrig. So durften Gottesdienste anderer Glaubensrichtungen nur im privaten Bereich, in Häusern gefeiert werden, die von außen nicht den Charakter einer Kirche haben durften.


Die ersten deutschen Einwanderer

Die ersten vom brasilianischen Staat durch Jorge Antônio von Schäffer in Deutschland unter Vertrag genommenen Einwanderer, die Teil des ersten Kontingentes an Immigranten nach Brasilien waren, trafen, über Rio de Janeiro kommend, am 18. Juli 1824 in Porto Alegre ein.

Seine Anweisungen befolgend, brachte der Präsident der Provinz, José Feliciano Fernandes Pinheiro, die Einwanderer zur sich am linken Ufer des Flusses Sinos befindenden und mittlerweile stillgelegten Fabrik. Es fällt leicht, sich die Reise den Sinos flußaufwärts vorzustellen: Eine üppig wuchernde Vegetation mit Bäumen und Blumen im Überfluß; viele Tiere, die am Flußufer leben: Kaimane, Wasserschweine, Sumpfratten, Steinmarder und ab und zu bestimmt auch mal eine Schlange, die faul auf einem in das Wasser gestürzten Baumstamm lag; am Himmel Vogelschwärme, die ihr Ballett live und in den prächtigsten Farben vorführen: Reiher, Kormorane. Eine Welt lauter bunter Vögel. Um es mit einem Wort auszudrücken: Traumhaft!!

Gemälde von Ernst Zeuner die ersten deutsch Einwanderer in São Leopoldo - 25/07/1824

Eine vollkommen neue Welt tat sich für denjenigen auf, der 12.000 Kilometer weit gereist war, um sich eine neue Heimat zu suchen.

Vom Fluß aus brachten Ochsenkarren die Einwanderer bis zur Fabrik. Es war der 25. Juli 1824, ein Sonntag, der Gründungstag der ersten deutschen Siedlung im Süden Brasiliens, die zur Stadt São Leopoldo werden sollte. Von allen Städten deutschen Ursprungs anerkannt, wird dieses Datum überall im Bundesstaat, sowie übrigens in ganz Brasilien, feierlich begangen.

Das erste Kontingent deutscher Einwanderer bestand aus folgenden 39 Personen:

Miguel Kräme und Ehefrau Margarete, Katholiken.

João Frederico Höpper, Ehefrau Anna Margarethe und deren Kinder Anna Maria, Christoph, Johann Ludwig, Protestanten.

Paul Hammel, Ehefrau Maria Theresa und deren Söhne Karl und Anton, Katholiken.

Johann Heinrich Otto Pfingsten, Ehefrau Katharina und deren Kinder Karoline, Dorothea, Friedrich, Katharina, Maria, Protestanten.

Johann Christian Rust (Bust?), Ehefrau Johanna Margarethe und deren Töchter Johanna und Luise Protestanten.

Heinrich Timm, Ehefrau Margarethe Anna und deren Kinder Johann Heinrich, Anna Katharina, Katharina Margarethe, Georg und Jakob, Protestanten.

Augusto Timm, Ehefrau Katharina und deren Söhne Christoph und Johann, Protestanten.

Kaspar Heinrich Bentzen, dessen Ehefrau auf der Reise starb, sein Verwandter namens Friedrich Gross und sein Sohn Johann Heinrich, alle Protestanten.

Joachim Heinrich Jaacks, Ehefrau Katharina und deren Söhne Johann Heinrich und Johann Joachim, Protestanten.

Diese 39 Personen, sechs von ihnen katholischer und die übrigen 33 evangelischer Konfession, grüdeten São Leopoldo. Dieser Name und dieser Ort existierten zu der Zeit natürlich noch nicht. Der Aufenthaltsort der Immigranten beschränkte sich vorest noch auf die Flachs-Hanffabrik.

Die Situation in der Fabrik bei Ankunft der Deutschen ist nicht schwer vorstellbar. Ein merkwürdiger Ort, Menschen mit unbekannter Muttersprache und seltsamen Gebräuchen. Und warum strahlte diese Ort bloß so eine Verlassenheit aus? Wenn man sich zudem noch einen kalten, nebligen und feuchten Wintertag im Sinostal vorstellt, dürfte die Ankunft eine heftige Wirkung auf die Menschen gehabt haben.

Dieser Tag trug aber dazu bei, ein neues Rio Grande zu schaffen. Nuen wird der Grund ersichtlich, warum die Geschichte Rio Grande do Sul in ein "Vorher" und ein "Nachher" nach 1824 gegliedert werden kann.

Denkmal zur Hundertjahrfeier der deutschen Einwanderung, welches 1924 errichtet wurde. Es ist ein Meilenstein in São Leopoldo.

Im wirtschaftlichen Bereich ist zu erwähnen, daß die landwirtschaftliche Produktion in wenigen Jahren aufblühte. Dies ging sogar so weit, daß die Hauptstadt Porto Alegre versorgt werden konnte. Abgesehen von der landwirtschaftlichen Arbeit waren die Deutschen auch Handwerker. Sie bearbeiteten Holz, Eisen, Leder und Fasern verschiedener Art. Viele Eingennamen in Deutschland gehen auf diese Handwerksbezeichnungen zurück: Schmidt (Schmied), Schuster, Schuhmacher, Weber, Zimmermann, Schreiner, Schneider, Wagner, Müller. Mit ihrer Arbeit schufen die Handwerker die Ausgangsbasis für die Industrialisierung in Rio Grande. Daß sich im Sinostal dementsprechend besonders viel Industrie konzentrierte, ist wenig verwunderlich. Viele große Unternehmen, die ihren Ursprung in deutschen Städten hatten, begannen mit einem sehr kleinen Handwerksbetrieb, in kleinen Häuschen mit Tür und Fenster, in denen alles mit Hand gefertigt wurde.

Die Schulen verdienen, um beim kulturellen Bereich zu bleiben, eine ganz besondere Erwähnung. Da die Kolonisten keine Schulen bei ihrer Ankunft hier vorfanden, gründeten sie diese, um den Kindern lesen, schreiben und rechnen beizubringen. So entstanden die Schulen der Gemeinden, die im Deutschen als 'Gemeindeschule' bezeichnet werden. Tief im Urwald gab es keinen mit dem Buschmesser freigeschlagenen Weg, an der nicht eine kleine Schule in Betrieb gewesen wäre. Die Kinder kamen von weit her, der Einzugsradius machte vier oder mehr Kilometer aus. Einige kamen sogar zu Pferde! Das Schulmaterial war äußerst einfach: Schiefertafel, Griffel und etwas später das Lesebuch. Diese Schulen, deren Anzahl jedes zunahm und die durch die Ankunft weiterer Immigranten an zusätzlichen Standorten errichtet wurden, gewährleisteten Tausenden und Abertausenden den Zugang zur Bildung.

Gegen 1938 existierten mehr als tausend Kolonialschulen. Das Brasilianische Institut für Geographie und Statistik registriert auch heute noch die geringste Analphabetenquote in der "Deutschen Kolonie".

Im kulturellen Bereich ist außerdem zu bemerken, daß die Deutschen dem Vereinsleben sehr zugetan sind. Sie schätzen es sehr und mögen ungern darauf verzichten. Das kalte Klima dürfte einen Einfluß auf dieses Verhalten haben, da sich die Menschen in den heißen Klimaregionen ja meist außer Haus, weit ab von der Gemütlichkeit des heimischen Herdes, aufhalten. Das intensive Familienleben und die Versammlung in Freizeitlokalen und in Vereinen ließen Musik - und Theatergruppen, sowie Chöre entstehen. Die Choräle, die sich in unserem Bundesstaat solcher Beliebtheit erfreuen, sind ein maßgebliches deutsches Erbe.

Es gibt keine Kleinstadt deutscher Herkunft, in der nicht in Männer-, Frauen- oder in gemischten Chören gesungen würde. In den Gemeinden finden sich Chöre, die, wenn sie auch klein sein mögen, den Gottesdiensten Glanz verleihen, Beerdigungen begleiten oder auf den Kirchenfesten für eine fröhliche Atmosphäre sorgen.

Quelle: 1824 VORHER UND NACHHER - Die deutsche Einwanderung in Südbrasilien
Text: Telmo Lauro Müller
Übersetzung: Angelika Fiebach
Erste deutsche Auflege: Juli 1999 - 175 Jahre deutsche Einwanderung in Brasilien

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